Ostara - Frühlingstagundnachtgleiche

Prospekt zum Herunterladen vom 18. März 2017

Tag und Nacht haben die gleiche Länge, und der Frühlingsanfang ist daher auch ein Fest des Gleichgewichtes. Die Göttin erlangt ihre Jugend wieder und die Tage werden nun wieder länger als die Nacht. Der Frühling wird wiedergeboren, die Sonne gewinnt an Kraft, und die Zeit des Wachstums und der Fruchtbarkeit beginnt. Licht und Dunkel befinden sich im Einklang. Wir feiern den Tod und die Fruchtbarkeit sowie den Neubeginn.

 

 Es ist ein Fest der Freude, der Sexualität und des Übermutes. Die letzten Schneeflocken sind verblüht, der Winter zieht langsam von dannen. Das Leben regt sich wieder. Wir feiern das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf, die Zeit der Entbehrungen neigt sich dem Ende zu. Ostara wird ebenfalls Fest der Bäume, Eosar-Ritus, Alban Eilir und Frühlingstagundnachtgleiche genannt. Die Ostarafarbe ist grün, sie symbolisiert, dass das Weiss des Winters wieder durch das Grün der erwachenden Natur ersetzt wird.

 

 Ostara ist die nordische Variante der Göttin Astarte, eine der ältesten Formen der grossen Göttin im Nahen Osten. Der Mythos vom Osterhasen stammt von dem Glauben an den heiligen Mondhasen der Göttin (im Vollmond ist ein Hase zu erkennen) und von dem Glauben, das Hathor-Astate das goldene Ei der Sonne legte. Das Ei an sich galt in früheren Zeiten als Fruchtbarkeitssymbol oder als Symbol für die Wiedergeburt der Natur.

 

Geschichte

Ostern ist das älteste Fest der christlichen Kirchen. Kinder denken dabei unvermittelt an den Osterhasen. Für viele bedeuten diese Feiertage Zeit zum Nachdenken, besonders über die Auferstehung Jesu. 325 nach Christus wurde auf dem Konzil von Nizäa bestimmt, dass Ostern alljährlich nach Frühlingsanfang am Sonntag nach dem ersten Vollmond gefeiert wird.

 

Das Osterfest hat wahrscheinlich seinen Namen von der altgermanischen Göttin der Morgenröte, Ostara. Sie war nicht nur die Göttin des ersten Sonnenlichtes des beginnenden Tages, sondern auch die Lichtgöttin des Frühlings, also der Zeit des neuen steigenden Sonnenlichtes im Jahreskreislauf.

 

 

Alte Bräuche

  • Ein alter Brauch ist es rot gefärbte Eier, welche ein Symbol für Fruchtbarkeit sind, zu verstecken.
  • Ausserdem ist die rituelle Waschung in Quellwasser Bestandteil der Ostara Zeremonie.
  • Zu den traditionellen Speisen zählen rotgefärbte Eier, Honigkuchen und die ersten Früchte des Jahres.
  • Zu den traditionellen Getränken zählen Milchpunsch und frische Säfte.
  • Bereist zu Imbolc wurde Frühjahrsputz gehalten, Dieser kann nun wiederholt werden, um endgültig die letzten Winterreste zu vertreiben.
  • Den Frühling ins Haus holen in Form von Blumen und etwas Dekoration wie Ostereier, Kränze, Hasen usw.
  • Um den 21.März ein kleines Fest feiern. Wir müssen ja nicht gleich nackt übers Feuer springen, für die “normale” Alltagshexe reicht ein Kaffeeklatsch mit Freunden, ein Spaziergang in der erwachenden Natur oder wozu du gerade Lust hast. Erlebe den Tag bewusst und versuche die Tagesenergien zu spüren.
  • Traditionell werden an diesem Tag die Felder gesegnet. Mache das und bitte um gutes Wachstum und Ernte für deine „Felder“ – neben deinen Projekten können das auch die Kräuter auf dem Balkon oder in der Küche sein.