glutDas zyklische Jahr beginnt im März und 2016 ist ein Marsjahr

In diesem Jahr wird der Mars rückläufig, was nur alle zwei Jahre vorkommt: 17. April bis 29. Juni2016. Wichtig ist die eigene Marskraft zu kennen. Was sind meine Triebe und Instinkte? Wie verteidige ich mich? Indem ich flüchte, in die Erstarrung gehe oder kämpfe? Die Marsenergie ist eine freie Energie, die sich ihren Weg sucht. Die Sonne im Horoskop gibt die Richtung vor, zeigt die Absicht. Und die Energie folgt immer der Absicht oder anders gesagt: Aufmerksamkeit gibt Energie und die Absicht schafft Veränderung. Es braucht eine Absicht, wenn wir uns vorwärtsbewegen wollen.

Wir können uns fragen: Für was brauche ich meine Marsenergie? Durch was ist mein Wille geprägt? Was sind meine moralischen und ethischen Grundsätze? Welche Grundhaltung habe ich?

Wenn wir nicht achtsam sind, nimmt unser Mars alte Impulse auf. Natürlich können wir auch Gold im Alten finden, doch es geht ums hinschauen. Ist es wirklich das, was ich will oder ist es ein Trieb, ein Impuls dem ich unbedacht folge?

Nach wir vor befinden wir uns in einer Übergangszeit. Da können wir wohl das Gegebene in Frage stellen, doch Lösungen sind noch nicht in Sicht. Anstelle von Übergangszeit könnten wir auch von Vorbereitungszeit sprechen. Es ist eine Vorbereitung auf die kardinalen Impulse, die schon spürbar sind, doch noch nicht fassbar. Menschen mit einer starken Vorwärtsbewegung haben somit ihre Mühe, weil es nicht wirklich geht. Die Zeitqualität verlangt von uns Geduld, Achtsamkeit und Behutsamkeit mit uns selber. Auch mit dem Planen ist es so eine Sache. Denn auch wenn wir planen, kommt es meistens anders als gedacht. Es geht ums Vertrauen. Vertrauen und mit dem sein, was ist. Gerade im März und April befinden wir uns in einer nebligen Landschaft und da sind nur kleine Schritte möglich. Wie im Nebel können wir nur in kleinen Schritten vorwärtsgehen, weil wir ja nicht wissen, wo der Abgrund ist. Und wenn der Nebel zu dicht ist, dann ist auch mal Warten angesagt und zu vertrauen, dass der Nebel sich lichtet und man dann vorwärtsschreiten kann – doch immer noch in kleinen Schritten. Dieser Nebel zwingt uns zur Langsamkeit oder anders gesagt: Wie kann ich wissen, was ich will, wenn ich nicht sagen kann, wo ich bin?

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Copyright Pamela Anna Guggenheim 2016