2015 ein Jupiterjahr – Erfinde dich neu!

 

Das Jupiterjahr erhält im März seine Initiierung. Da haben wir eine besondere Stellung von Jupiter. Zu Beginn des Jahres ist er im Sternzeichen Löwen und geht am 11. September 2015 ins Sternzeichen Jungfrau.

Im ersten halben Jahr spüren wir also die Qualität des Feuers mit seiner dynamischen Löwen-Kraft und dann wird es gemässigter mit der Qualität der Jungrau-Erde. Spätestens dann werden wir uns Gedanken machen müssen. Was geht? Was ist möglich? Was ist sinnvoll?

Bei Jupiter geht es um unsere Glaubenssätze.

  • Sind unsere noch sinnvoll?
  • Müssen sie neu überdacht werden oder haben sie noch Bestand?
  • Wer hat Recht? Gerade diese Rechtsfrage führt meist zu einem Krieg. Denn wie heisst es so schön in einem chinesischen Sprichwort:

„Willst du Recht haben oder glücklich sein? Beides geht nicht.“

Das Jahr 2015 hat zwei Teile. Das erste halbe Jahr ist dynamisch, lebendig und die energetische Grundhaltung ist nach Aussen gerichtet. Es kann auch zu Überzeichnungen kommen. Gleichzeitig finden wir Wege, die aus der Krise führen und eine Vorwärtsbewegung ist spürbar. Es geht darum das Licht - auch das innere Licht – zu finden. Neue Wege sind gefragt und wir sind aufgefordert unterwegs zu sein. Wer sucht, der findet – auch Lösungen. Wir Menschen werden Lösungen finden, die jedoch manchmal auch schmerzhaft (Pluto) sein können. Vor allem geht es darum, miteinander Lösungen zu finden.

Vom 11. bis 14. März 2015 läuft Mars über Uranus im Widder - was oft als Unfallkonstellation bezeichnet wird.

Die Thematik der letzten Jahre: Krise, Umbruch, Durchbruch findet am 17. März 2015 sein Schlussbouquet. Da treffen Uranus im Widder und Pluto im Steinbock zum 7 Mal aufeinandertreffen.

Uranus im Widder steht für Befreiung, Freiheit, Gleichheit, Unabhängigkeit, Erkenntnisse. Visionen sind gefragt. Es geht um neue Ideen. Dinge, die wir noch nicht kennen und noch keine Praxis haben. Das kann Angst machen und somit brauchen wir Mut zum Risiko. Es geht darum das Neue auf- und anzunehmen, auch wenn es irritiert. Es geht um Ideen, neue Lösungen ohne sofort ein Copyright anzumelden. Es geht um Einfälle, die den Menschen etwas bringen. Doch wo sind die Grenzen? Wo stehen wir mit unserem Glauben?

Die Welt mit dieser uranischen Energie im Widder führt sich auf wie ein Teenager in der Rebellionsphase. „Ich mache was mir passt und wenn es nicht geht, sollen die anderen schauen und Sorge tragen, dass es geht. Ist mir egal.“

Neues und Visionen stehen im Zentrum am 3. März und 22. Juni 2015.

Am 20. März 2015 haben wir eine totale Sonnenfinsternis auf 29°27 mit Sonne/Mond im Fisch bzw. fast im Widder. In dieser kosmischen Spalte, Übergang von Fisch zu Widder, sind beide Zeichen offen und kann als eine Chance für die Welt angesehen werden. Da finden wir die Essenz ins neue Leben: Verbundenheit, Mystik, Mitgefühl, für Hilfsbedürftige da sein und gleichzeitig die Kraft zum Durchbruch.

Wenn es zu Irritationen und Verwirrungen kommt, geht es darum, uns mit der All-Liebe zu verbinden.

Themen der Sonnenfinsternis: Liebe und Macht, Wissen und Erkenntnis, Individualität und Ganzheit, eigenes Interesse und Systeminteressen, persönliche Anliegen und Notwendigkeiten.

Die neue Dynamik ist zu vergleichen mit einer Geburt bzw. mit der Phase der Presswehen kurz vor der Austreibung. Auch bei einer Geburt ist der Kampf und die Erlösung nah beieinander und beides braucht es, um das Licht der Welt zu erblicken.

Am 4. April 2015 haben wir eine totale Mondfinsternis.
Der Mond weist uns aufs Mitgefühl hin und die Venus auf die Liebe (Selbstliebe und All-Liebe). Alles hat seine Konsequenzen. Diese Konstellation zwingt uns, uns mit Religion und Mystik auseinander zu setzen. Und es zeigt uns, dass es Menschen braucht, die beseelt sind.

Im Sommer findet eine Rückwärtsbewegung statt. Es kommt zu einer Energieverschiebung. Uranus bringt uns seine Visionen und gleichzeitig geht es um die Qualitäten von Neptun und es geht nach innen.

Saturn geht retour in den Skorpion und bleibt dort bis im September. Gleichzeitig wird auch die Venus rückläufig und Jupiter wandert in die Jungfrau. Die Feuerenergie zieht sich zurück zugunsten der Wasser- und Erdenergie. Die Energie wendet sich nach Innen Es geht darum Grenzen zu erkennen und Überzeugungen zu hinterfragen. Wo wurden Fehler gemacht? Diese anerkennen und dazu stehen. Die eigenen Schwächen anerkennen.

Gleichzeitig werden wir aufgefordert zu unseren körperlichen Kräften Sorge zu tragen. Der Körper braucht nun wieder mehr Ruhe. Ein wichtiges Thema, wo wir uns sensibilisieren sollten sind auch Mitgefühl und Solidarität gegenüber Menschen, denen es nicht so gut geht.

So können wir uns fragen:

  • Was ist mein Weltbild?
  • Was ist mir heilig?
  • Was machst du hier auf Erden?
  • Habe ich eine Orientierung?
  • Kann ich mithelfen, etwas beitragen zur Stabilität?

Wir sind aufgefordert uns mutig dem Neuen zuzuwenden, etwas auszuprobieren und Erkenntnisse einzubringen.

Unterstützt werden wir dabei von Saturn im Schützen bis am 15. Juni und ab dem 19. Dezember 2015:
Wir können uns fragen:

  • Was macht Sinn? bzw. sinnvolle Ziele setzen.
  • Was behindert meine Lebendigkeit?
  • Wo bin ich nicht wirklich in der Kraft?
  • Welche Dynamik läuft gerade?
  • Auf was oder wen kann ich bauen und vertrauen?
  • Was zählt in meinem Leben wirklich?
  • Was bleibt, wenn das, von dem ich dachte, dass es gut ist, nicht mehr vorhanden ist oder nicht mehr so ist, wie ich es wollte?

Im Sommer/Herbst haben wir ein Zwischenspiel. Saturn wird rückläufig und geht wieder in den Skorpion bis er dann am 19. Dezember 2105 in den Schützen wechselt. Wir werden mit den letzten 20 bis 30 Jahren konfrontiert.

Jupiter macht am 3. August 15 ein abnehmendes Quadrat zu Saturn. Es geht um Verantwortung, Regeln, Massstäbe, Erwachsen sein, Ziele und Glaubenssätze. Wir werden uns der Krisen bewusst und es geht ums hinterfragen: Was ist meine Erkenntnis? Was habe ich gelernt?

Am 17. September 2015 macht Jupiter eine Opposition zu Neptun. Statussymbole, Sicherheiten werden unterspült und gleichzeitig ist da viel Heilkraft vorhanden. Es geht um Solidarität, Mitgefühl und Verbundenheit. Es geht darum durchsichtiger zu werden. Wie und mit was bin ich verbunden? Wie hilft mir das, mich zu stabilisieren? Neptun steht auch für den Heiler und so können chronische Leiden oder auch Verletzungen ausgeheilt werden.

Am 26. November macht Saturn ein abnehmendes Quadrat zu Neptun. Es geht einmal mehr um Hingabefähigkeit, Annehmen, Demut und Mitgefühl. Wenn wir im Saturn verharren, haben wir Angst. Neptun zeigt uns den Weg der Verbundenheit, Selbstliebe und der Liebe.

Erfinde dich neu!

Mit alten Mustern und Weltbildern können wir nicht mehr weiterleben, es braucht eine Erneuerung. Die Welt ist instabil und es gibt viele Unsicherheiten. Es geht darum, sich und die Welt neu zu definieren.

Zurzeit ist alles noch im Umbruch, noch am Entstehen.

  • Wie geht es dir, wenn sich das Neue noch nicht zeigt?
  • An was orientierst du dich?
  • Kannst du selber etwas beitragen?

Ab diesem Sommer ist es möglich, das Neue zu sehen, zu erkennen. Gleichzeitig werden wir aufgefordert das Neue mitzugestalten. Auch müssen wir mit dem einen oder anderen Nachbeben rechnen.

Im Sommer – wenn Jupiter in die Jungfrau wechselt, werden unsere Ideen und Visionen auf ihre Machbarkeit überprüft, was zu einer Ernüchterung führen kann.

Wichtig ist auch in diesem Jahr, dass wir uns Struktur geben können. Doch sind unsere alten Strukturen und Strategien noch förderlich? Stimmen sie noch? Ob in der Beziehung, bei der Arbeit oder auch in der Politik brauchen unsere Strategien und Strukturen vielleicht – wenn sie zu eng sind – eine Veränderung.

Die Mondknotenachse Widder - Waage zeigt uns die Thematik: Krieg und Frieden, Selbstliebe, Beziehungen. Die Frage, die sich stellt: Schaffen wir es dieses Mal?

Es geht ums Querdenken, ums quer sein – so können wir diese Jahresenergie nutzen.

Quer könnte sein – gelassener zu werden. In einer schwierigen Situation, wenn die Gedanken hin und her wandern, die Gefühle einfach Richtung Gelassenheit regulieren. Befrage doch zur Abwechslung einmal die Bäume zu einem deiner Probleme. Beginne damit Objekte zu befragen, was sie zu einem deiner Probleme sagen.

Fragen, wie: „Wenn ich ein Baum wäre, wie würde ich das Problem lösen?“. Oder ich sehe eine Mülltonne und frage mich: „Was würde diese Mülltonne tun, um das Problem zu lösen?“.

Diese Fragen bringen nicht immer gleich eine passende Lösung. Doch genau solche queren Fragen, führen dazu, dass wir unsere gewohnte Denkrichtung verlassen. Und genau das bringt frischere und oft bessere Inspirationen, Einfälle hervor.

Neue Ideen sind gefragt und dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Viele unserer noch ungelösten Probleme wären durchaus lösbar, wenn wir unseren Kopf einschalten. Wenn wir uns die Zeit nehmen und beginnen, tiefer und kreativer nachzudenken.
Was sagt also der Mond, was Cleopatra, was das Handy in deiner Tasche zu deinem im Augenblick grössten Problem?

Quer könnte sein – dich selbst zu lieben, dich selber anzunehmen. Selbstannahme ist das Fundament eines gesunden und guten Lebens. Wenn ich mich mag, ist vieles einfacher. Wenn ich mich nicht mag, wird alles schwer und ich kann die meisten guten Dinge nicht dauerhaft geniessen. Weil ich mir die guten Dinge selbst madig mache.

Selbstannahme oder anders gesagt, wie denkst du über dich? Hast du ein gutes, liebevolles und positives Bild von dir selbst im Kopf? Wenn du in den Spiegel schaust, magst du, was du siehst? Bist du realistisch und gleichzeitig gütig zu dir selbst? Kannst du dir verzeihen? Oder erwartest du noch immer Unmögliches von dir?

Beginne dich selbst als das anzunehmen, was du bist:

Ein einzigartiges Wesen, das es nur einmal gibt auf dieser Welt.

Ein Diamant, der die Augen der beschenkten zum Strahlen bringt.

 

In meinen Kursen sowie in der Einzelarbeit unterstütze ich Menschen auf ihrem Weg der persönlichen Weiterentwicklung. Dies ist keine Entwicklung im eigentlichen Wortsinn. Vielmehr besteht sie darin, sich zu erinnern: wer wir in Wirklichkeit sind. Manchmal ist es nicht so einfach mit den Emotionen zurechtzukommen, klare Grenzen zu setzen, den eigenen Willen einzusetzen, sich seiner Gedanken bewusst zu sein und gesund und vital zu bleiben. Gerne begleite ich dich dabei.